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Privacy-Handbuch

Cookies werden für die Identifizierung des Surfers genutzt. Neben der nötigen Identifizierung um personalisierte Inhalte zu nutzen, beispielsweise einen Web-Mail-Account oder um Einkäufe abzuwickeln, werden sie auch für das Tracking von Nutzern verwendet.

Der Screenshot zeigt die Liste der Cookies, die bei einem einmaligen Aufruf der Seite www.spiegel.de gesetzt wurden:
Cookies von Spiegel.de
Es ist nicht ungewöhnlich, dass populäre Webseiten mehrere Datensammler einbinden. Eine Studie der Universität Berkeley hat 2011 beim Surfen auf den TOP100 Webseiten 5.675 Cookies gefunden (ohne Login oder Bestellung). 4.914 Cookies wurden von Dritten gesetzt, also nicht von der aufgerufenen Webseite. Die Daten wurden an mehr als 600 Server über­mittelt. Spitzenreiter unter den Datensammlern ist Google. 97% der populären Webseiten setzen Google-Cookies.

Immer mehr Tracking Dienste gehen dazu über, die Cookies im First-Party Context zu setzen, da Cookies von Drittseiten recht einfach blockiert werden können. Die Tracking-Cookies werden auch von der NSA und GCHQ im Rahmen der globalen Über­wachung genutzt. Die Geheimdienste beobachten den Datenstrom im Internet und identi­fi­zieren Surfer anhand langlebiger Tracking-Cookies. Zielpersonen werden anhand dieser Cookies verfolgt und bei Bedarf mit Foxit Acid gezielt angegriffen, wenn die Identifikation über zwei Wochen stabil möglich ist.
Lizenz: Public Domain